alltagsmeditationen

Die Kunst des Nicht-Wissens

Nach dem Leben ist vor dem Leben.

In seinem Buch „Eine außergewöhnliche Abwesenheit“ schreibt JEFF FOSTER:
„Der Tod ist nicht 'etwas', um sich davor zu fürchten, denn er ist überhaupt nichts.“
Und weiter:
„Niemand ist jemals gestorben … Gerade jetzt ist da nur Gegenwärtigkeit. Ein paar Augenblicke vor dem, was wir Tod nennen, ist da nur Präsenz und danach ist nur Präsenz. Was wegfällt, ist nur die Person, ….. die das Leben vom Tod scheidet.“
Leben kommt aus dem Nichts und endet im Nichts. Der Kreis schließt sich. Nach dem Leben ist vor dem Leben und dazwischen ist nichts.
Gegenwärtigkeit trifft immer nur auf Gegenwärtigkeit. Selbst die Toten sind uns gegenwärtig. Andernfalls würden wir gar nichts vom Tod wissen.

Detlef B. Bartel